Interessenverband für Unfallverletzte Saarpfalz, Gemeinnütziger e.V.
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GPS im OP (navigierte Operationsverfahren)

v.li.. Frau V. Groschopf, IVU; Herr Dr. med. U. Culemann, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, UKS Homburg

Die Bedeutung computerassistierter Operationstechniken konnte in Informationsveranstaltungen der interessierten Bevölkerung erläutert werden. Mit diesen Operationsverfahren bleibt der Chirurg weiterhin der Operateur, aber seine durchgeführten Operationsschritte kann er zusätzlich am Bildschirm besser kontrollieren. Damit ist ein präziseres Operationsergebnis zu erreichen.

 

Wie beim Autofahren durch das GPS das Ziel leichter zu finden ist, so bleibt es aber doch erforderlich, das Auto selbst zu fahren. Im orthopädischen Bereich ist die navigierte Operationstechnik beim Einsetzen von künstlichen Gelenken bereits ein etabliertes Verfahren, im unfallchirurgischen Bereich ist diese Methode schwieriger anzuwenden, da Frakturen nicht planbar und vorhersehbar sind.

 

Die Grundlagen der intraoperativen Computernavigation wurde an praktischen Beispielen erläutert. Den Besuchern wurde die Möglichkeit geboten, an Kunststoffknochen selbst „Hand anzulegen“ und Einblicke in Bereiche zu gewinnen, die Ihnen sonst verschlossen sind.

Einblick in Operationsbereich

Mit dieser Veranstaltung wurde den Besuchern Einblick in die Bereiche des Operationssaales gewährt. Mit Bildern und Videoaufnahmen wurden zentrale Abläufe im Operationstrakt wiedergegeben und Verständnis für die teilweise hochkomplizierten Abläufe geweckt.

Schockraum - Notfallbehandlung

 

Dieser spezielle Notaufnahmebereich, aus der Fernsehserie „Emergency Room“ überall bekannt, ist auch in Homburg ein Kernstück der Unfallversorgung. Mit Bildern und Videoaufnahmen als auch dem Besuch der Notaufnahme selbst wurde publikumsnah gezeigt, was alles getan wird, um ein Leben zu retten.

Unfallprävention

Die weiterhin hohe Anzahl von Verkehrsunfallopfern spiegelt die Notwendigkeit der Unfallprävention als auch die Bedeutung einer rasch funktionierenden Unfallrettungskette dar. Die schnelle Versorgung und der rasche Transport in das richtige Krankenhaus sind die entscheidenden Faktoren.

 

Die Anzahl der Unfälle im häuslichen Bereich sowie in der Freizeit wird immer noch unterschätzt. Hier besteht ein großer, bisher noch „ungeschützter“, Bereich. Die Bedeutung der Unfallprävention und die Darstellung der Rettungskette waren die zentralen Themen dieser Veranstaltungen.

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